Die Gesellschaft muss lernen, dass es Dinge gibt, die der Mensch hasst. Keine Wattebäusche, keine Plastikverpackungsfolie, keine Foam-Flakes zum Paketeauskleiden. Einfach Hass. Man muss hassen dürfen.
Hunde. Wirklich. Sie werden häufig hören „Also eigentlich sind ja nicht die Hunde das Problem, sondern….“ FRESSE. Ich, für meinen Teil, meine durchaus das Tier selber. Und ich will das auch nicht relativiert wissen.
Ich hasse Hunde! Ausrufezeichen.
Sie können Abends in meinem Wohnort nicht mehr rausgehen, ohne an jeder Ecke über eines dieser Viecher zu stolpern. Ich hatte wirklich gehofft, dass mit der Verpflichtung der Hundehalter, die Kackehäufchen ihrer Lieblinge auch endlich mal aufzusammeln und in den mannigfaltig verfügbaren öffentlichen Mülleimern zu entsorgen, sich das mit den Hunden allmählich gibt. Aber anscheinend finden es Leute schön, Kackehäufchen anzufassen. Immerhin – das ist ein Lichtblick – hat sich die Hundescheiße auf den Bürgersteigen doch quantitativ reduziert. Treten Sie dafür aber niemals, NIEMALS, auf eine Berliner Bauminsel oder gar einen fahrbahnseitigen Grünstreifen. Neulich hab ich gesehen, wie eine der Muttis ihren menschlichen Spross in einer dieser so genannten Bauminseln spielen hat lassen. 1. Gedanke: „Na, neu in Berlin?“ 2. Gedanke: „Ihr Kind wird entweder das beste Immunsystem in seiner Kindergartengruppe haben oder Sie sitzen heute Abend noch in der Kindernotaufnahme vom Virchow-Bunker.“. Allein schon der Geruch dieser auch Baumscheiben genannten Bauminseln, vor allem im Sommer, ist unglaublich. Und dann liegen da Unrat, Exkremente, Urinfützen, und dazu – weil es Berlin ist – alte Suffflaschen, Erbrochenes und ein benutztes Kondom.
Für Flaschensammler – und dass es das in einem so reichen Land wie unserem noch geben muss; Rentner, die Flaschen sammeln, weil sonst die Rente nicht reicht; aber Hauptsache, die Rendittte stimmt – ist es auch sehr nett, weil sie jetzt in den Mülltonnen auch zwischen Kackehäufchenbeuteln manöverieren dürfen. Es ist schön, dass wir in diesem Land so Vielen ein würdevolles Leben bieten. Vor allem den DRECKIGEN SCHEISS KÖTERN.
Mein hochmobiler Kampfplatz für den Frieden und sozialistische Gerechtigkeit wird auch gerne mit den Vierbeinern konfrontiert. „Ja, aber wir können den doch nicht einfach….“ DOCH. KÖNNEN SIE. Das ist eine der Bedingungen meiner Anwesenheit. „Aber.“
Amerikanische Streifenwagen haben diese 12gauge-Schrotflinten. US Sheriffs berichteten, dass so manches Gegenüber plötzliche compliance zeigt, wenn das RITSCH RATSCH des so genannten Vorderschaftrepetierers (in Berlin ist das wieder was anderes) laut vor dem Saloon zu hören ist.
Denn ehrlich: neben den ganzen Viechern, die ich in ihrer Eigenschaft als Hund schon abstoßend finde, gibt es auch die, die gefährlich werden können. Auch hier hat sich, dank Listen etc, viel getan. Ein deutliches Dankeschön an den Gesetzgeber. Aber: es laufen trotzdem sehr kleine Leute mit sehr großen Hunden herum, welche durchaus Beißkraft haben. Also die Hunde. Eine 80jährige mit einem deutschen Schäferhund, der ihr bis zum bereits mit französischem Bausilikon ersetzten Oberschenkelhals (nein, das mit dem Bausilikon waren Brustimplantate) reicht. Und wenn Vieh Laune hat, dann stehe ich da. Mit was? Meinem Wohnungsschlüssel? Einem Tierabwehrspray (was ich nicht habe)? Einer elektrischen Pfeffermühle? Das Tierabwehrspray würde im Krieg unter die Genfer Konvention fallen (wirklich!) und im WK1 haben wir gelernt, dass chemische Kriegführung tatsächlich gar nicht mal so unglaublich effektiv ist. Die Großmächte des Kalten Krieges wollten chemische Waffen nicht kinetisch gegen Ziele einsetzen, sondern um ganze Landstriche dem Gegner eher schwerlich passierbar zu machen, weil dieser dann im CRBN-Modus vorrücken muss (irgendwann gibts hier mal nen Glossar für Abkürzungen).
Wissen Sie worauf ich hinaus möchte?
Korrekt. 2nd Amendement to the US-Grundgesetz of the Federal States of Deutschland.
Erziehen können viele ihre Viecher nicht. Und sie verstehen es auch nicht. Hundemenschen verstehen es einfach nicht, dass nicht jeder ihre Haustiere mag. Aber der ist doch so süß!
Sie kennen die Klischeesätze mit „aber… spielen“ „er will sie nur kennenlernen!“ etc pp bla bla Sülze. Das ist ja die harmlose Variante. Was mich jedes Mal freut ist, „ja, aber wenn sie so etwas machen, dann reagiert der Hund darauf!“
ACH. ICH, homo berlinensis, muss mich auf eine bestimmte Art verhalten oder nicht-verhalten, damit IHR BLÖDER STINKENDER, HÄSSLICHER, DÄMLICHER KÖTER, der zwischen röcheln und scheißen und aggro sein alterniert, nicht nen Anfall kriegt. ICH. KÖNNTE. KOTZEN. Auf ihren Hund!
„Ich weiß gar nicht was lost ist, Terminator ist so ein lieber Familienhund!“
Gehen Sie spazieren, laufen die Viecher ihnen zwischen die Beine. Und glauben Sie auf gar keinen Fall, dass Hundehalter in der BRD Ihnen Platz machen! Schlimmer als drei Muttis nebeneinander auf dem Gehweg, denen ich immerhin zu gute halten muss, dass zwischen Bio-Kind auf dem Arm und Instagram das Leben halt schwer ist. Und der Sören-Mann dazu ist heute das erste Mal dieses Jahr Abends bei Freunden und sie wollen wohl kurz Fußball gucken oder vielleicht ein Brettspiel spielen und dann trinkt der Sören-Mann sogar ein oder zwei Bier – er supported sie einfach nicht genug.
Sitzen Sie im Park (was ich grundsätzlich nie tue) kommen Hunde an und wollen Beachtung, während entweder Lena-Lara von weitem nach Fiffi ruft oder irgendein Pumperatze ankommt und sie anmacht, warum sein Chico nicht auf ihrer Decke spielen darf.
Das darf er nicht, weil es ja ein 2nd Amendement to the…. oh, ok.
Ist ihnen schonmal aus einem Hauseingang heraus einer auf Sie zugeschossen gekommen? Ohren anliegend, Hinterläufe leicht zum Sprung angewinkelt, Augen zugekniffen, bellend, fletschend – und kein Halter zu sehen. Warum, warum muss ich mir sowas antun lassen? „Bleiben Sie ruhig, Sie müssen ihm ihre Hände zeigen!“ JA KLAR! Ich werde zwei der wichtigsten Auswüchse meines Thorsos ausstrecken, damit Fiffi da besser rankommt, oder was? Sehr vorausschauender Tipp in der Situation: halten Sie die Hand hin, mit der Sie nicht schreiben. Und wenn Fiffi dann nur spielen will? JA, VIELLEICHT MÖCHTEN MEINE KINDER IRGENDWANN MAL MIT DEM ARM UND DEM ANGESCHLOSSENEN MANN FOOTBALL SPIELEN oder vielleicht brauche ich beide Arme für die Ausübung meines wunderbaren Berufes oder für Hobbies oder um für das schöne Geschlecht schwere Gegenstände zu heben oder Fahrzeuge ohne aufwendige Sondereinbauten zu führen oder um oder oder oder.

Das Geröchel, das Miefen, das auf Gehwege kacken (wirklich sehr nett, wenn sie irgendwo lang gehen und der Hund vor ihnen sich unvermittelt breit macht und das Verdauungsprodukt einfach loslässt und sie gar nicht so schnell weggucken können) – und das Bellen. Junge, ist es nervig, wenn sie an einem ansonsten sehr ruhigen Sonntagnachmittag (z.B.) dann mit dem ständigen, sich bei jedem Hund auch immer etwas asthmatisch anhörenden, Gebelle herumplagen dürfen. Ein im Grundsatz abstoßendes, furchtbares Geräusch, vor allem, wenn es nicht aufzuhören scheint. Oder wenn dann endlich Ruhe ist, kommt 5 Minuten später der nächste Kleffer. Der flippt, weil ihm irgendwo jemand nicht die Hände gezeigt hat oder weil ein Eichhorn sich auf einem Baum regte.
Der öffentliche Personennahverkehr wird auch gerne mal zum öffentlichen Hundenahverkehr, nur, dass ich auf gar keinen Fall in irgendeiner Weise öffentlich oder privat mit Hunden nah- oder fernverkehren will. Aber der fette, nässende Köter steht dann halt in dem teils katastrophischen Zustand, welcher dafür sorgen könnte, dass die Bundeswehr erneut im Inland eingesetzt wird, des Berliner ÖPNV, direkt neben einem und schmiegt sich schön an. Hose, Schuhe riechen unweigerlich nach Hund und dann wuselt das Vieh auch noch neben einem herum. Bonuspunkte, wenn der Hund in einer vollbesetzten Stadtschnellbahn, welche wegen Signalstörung, Einsatz der Staatsgewalt, der fucking Berufsfeuerwehr, eingefrorene Weichen, geschmolzene Weiche, defekte Signale, irgendwo festhängt, anfängt seine 25 Minutes of Hate zu bekommen. Und deshalb bin ich Autofahrer.
Hundehalter stellen das Leben von Menschen unter das ihrer Hunde. Jaja, man soll nicht generalisieren und so weiter. Aber:
Beweisstück 1:

Beweisstück 2:
Vor ein paar Jahren wurde im Volkspark Friedrichshain ein Hund auch sehr öffentlich verhaltensauffällig und fremdgefährdend. Der Hund suchte sich dann aber ein eher undankbares Ziel: Die Staatsmacht. Mehre 9mm-Hohlmantelgeschosse aus der, damals noch, SIG225 beendeten den Angriffsversuch des durchaus großen Vierbeiners.
Der Polizeivollzugsbeamte und die Berliner Polizei als Behörde empfing danach Morddrohungen. Weil eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit polizeilich abgewendet wurde.
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Ursprünglich waren es auch nur 5 Minutes of Hate, aber ich war motiviert.
Wuff.
Sie können bei wordpress ihre Beiträge von einem chatbot zusammenfassen lassen. Das mache ich meistens, weil es mich belustigt und dann nutze ich es nicht. Bei diesem Beitrag unseres Redakteurs hat sich ChatGPT geweigert. Lame. Sad. Not sending their best.
